
Zwei Sportarten. Zwei völlig unterschiedliche Spielfelder. Eine Frage, die sich jeder in der Welt der Schlägersportarten immer wieder stellt: Padel oder Pickleball?
Wenn Sie die Sportnachrichten der letzten Jahre verfolgt haben, haben Sie miterlebt, wie sich diese beiden Sportarten von Nischenbeschäftigungen zu echten globalen Bewegungen entwickelt haben. Vereinsverantwortliche, Anlagenbetreiber und Freizeitsportler wägen gleichermaßen ihre Optionen ab – und es steht viel auf dem Spiel.
Dieser Leitfaden gibt Ihnen einen umfassenden Überblick: über die Plätze, die Beläge, die Regeln, die Wachstumszahlen und – falls Sie einen Neubau planen – die wichtigsten Belagsspezifikationen.
Was ist der Unterschied zwischen Padel und Pickleball?
Padel vs. Pickleball: Historische Ursprünge
Die kurze Antwort: Padel wird oft als eine Mischung aus Tennis und Squash beschrieben; es wird auf einem von Glaswänden umschlossenen Platz gespielt und bietet spannende Ballabpraller sowie lange Ballwechsel hin und her. Pickleball hingegen vereint Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis und wird auf einem kleineren Platz mit einem gelochten Plastikball gespielt. Beide Sportarten eignen sich gut für Spieler aller Altersgruppen und Spielstärken.
Padel entstand 1969 in Mexiko, erfunden von Enrique Corcuera, und erlangte zunächst in Spanien und Lateinamerika große Beliebtheit, bevor es sich weltweit verbreitete. Gespielt wird auf einem geschlossenen Platz, der von Glas- und Netzwänden umgeben ist – und diese Wände sind ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Die Spieler spielen die Bälle regelmäßig an die hintere und seitliche Glaswand, was zu den für diesen Sport charakteristischen langen Ballwechseln und einer hohen taktischen Tiefe führt.
Pickleball wurde unterdessen 1965 im Bundesstaat Washington als Spiel für Familien im eigenen Garten erfunden. Es wird auf einem offenen Spielfeld gespielt, mit einem perforierten Plastikball (ähnlich einem Wiffle-Ball) und folgt einer Punkt- und Netzspielstruktur, die stark an Badminton und Tischtennis angelehnt ist. Das Spiel ist temporeicher, findet näher am Boden statt und ist für Anfänger deutlich leichter zugänglich.
Padel vs. Pickleball: Ein kurzer Vergleich der wichtigsten Unterschiede
| Besonderheit | Padel | Pickleball |
| Herkunft | Mexiko (1969) | USA (1965) |
| Platzgröße | 20 m × 10 m (mit Glas- oder Netzwänden umschlossen) | 13,4 m × 6,1 m (offener Platz, kleiner) |
| Spielformat | In der Regel Doppel | Einzel oder Doppel |
| Spielbelag | Kunstrasen oder synthetische Oberfläche | Acryl, Beton oder synthetische Oberfläche |
| Schläger/Paddel | Solider Schläger mit Löchern, ohne Saiten | Flaches Paddel aus Holz oder Verbundwerkstoffen |
| Kugeltyp | Tennisball mit niedrigem Druck | Leichter, perforierter Kunststoffball |
| Wände | Wände aus gehärtetem Glas und Gittergewebe | Keine Mauern |
| Servierweise | Unterhand, unterhalb der Hüfthöhe | Unterhandaufschlag, diagonal in das gegnerische Feld |
| Punktesystem | Genau wie beim Tennis (15, 30, 40, Spiel) | Punkte werden nur von der aufschlagenden Mannschaft erzielt; es gewinnt, wer zuerst 11 oder 15 Punkte erreicht |
| Geschwindigkeit & Stil | Temporeich mit Abprallern von der Bande und Teamwork | Strategisch mit langsameren Schlägen und präzisen Platzierungen |
| Beliebtheit nach Regionen | Europa, Naher Osten, Lateinamerika | USA, Kanada, Australien, Indien, Japan (aufstrebend) |
P.S.: Beim Padel dreht sich alles um Wände, Ballwechsel und die Strategie auf dem umzäunten Platz. Beim Pickleball geht es um schnelle Hände, das Spiel im „Kitchen“-Bereich und schnelle Reflexe.

Abmessungen und Gestaltung von Padel- und Pickleball-Plätzen
Der physische Unterschied zwischen diesen beiden Plätzen ist so eklatant, dass keinerlei Zweifel mehr bestehen, sobald man beide mit eigenen Augen gesehen hat.
Ein regulärer Padelplatz ist 20 Meter lang und 10 Meter breit (etwa 66 ft × 33 ft) und hat eine Spielfläche von insgesamt 200 Quadratmetern. Er ist an allen Seiten durch eine Kombination aus Hartglasplatten und Stahlgitter umschlossen, wobei die Wände an den Seiten in der Regel 3 bis 4 Meter hoch sind und an der Rückwand 4 Meter. Das Netz ist in der Mitte 88 cm und an den Pfosten 92 cm hoch. Diese umschlossene Aufbau eines Padel-Platzes ist von zentraler Bedeutung für die Spielweise, da sich alle Padel-Taktiken und -Strategien um die umgebenden Wände drehen.
Ein Pickleball-Platz ist deutlich kleiner: 13,4 Meter lang × 6,1 Meter breit (44 ft × 20 ft), und es gibt keinerlei Begrenzungswände. Das Netz ist an den Seitenlinien 91,4 cm (36 Zoll) und in der Mitte 86,4 cm (34 Zoll) hoch. Eines der charakteristischen Merkmale dieser Sportart ist die „Kitchen“ – eine 2,13 Meter breite Non-Volley-Zone auf jeder Seite des Netzes, in der die Spieler den Ball nicht volley spielen dürfen.
Wesentliche Unterschiede: Bei Padelplätzen stehen Schläge an die Wände und der Rückprall im Vordergrund, wobei Kontrolle und Kraft im Vordergrund stehen. Bei Pickleballplätzen stehen Geschwindigkeit, Präzision und Einfachheit im Vordergrund; sie zeichnen sich durch offene Begrenzungen und einen flachen, harten Spielbelag aus.
| Padel | Pickleball | |
| Länge des Gerichts | 20 m (66 ft) | 13,4 m (44 ft) |
| Hofbreite | 10 m (33 ft) | 6,1 m (20 ft) |
| Gesamtfläche | 200 m² | 81,7 m² |
| Anhang | Wände aus gehärtetem Glas und Gittergewebe | Keine Mauern |
| Nettohöhe (Mitte) | 88 cm | 86,4 cm |
| Typisches Format | In der Regel Doppel | Einzel & Doppel |
Wenn Sie als Planer für Sportanlagen tätig sind, hat dieser Größenunterschied konkrete Auswirkungen. Ein Padel-Platz benötigt etwa die 2,5-fache Grundfläche eines Pickleball-Platzes, hinzu kommen die baulichen und technischen Anforderungen an die Glasüberdachung. Pickleball-Plätze hingegen lassen sich dichter anordnen – ein Standard-Tennisplatz kann in vier Pickleball-Plätze umgewandelt werden –, was sie für Fitnessstudios und Gemeindezentren mit begrenzter Fläche attraktiv macht.
Leitfaden zu den Abmessungen von Padel-Plätzen anzeigen
Leitfaden zu den Abmessungen von Pickleball-Plätzen anzeigen
Padel- vs. Pickleball-Spielfeldbelag
Hier unterscheiden sich die beiden Sportarten aus konstruktiver Sicht am stärksten – und hier hat die Wahl des richtigen Belags den größten Einfluss auf die Sicherheit der Spieler, die Leistung und die langfristigen Wartungskosten.
Padelplätze werden auf Kunstrasen angelegt. Dies ist nicht nur eine gängige Praxis – es ist von der International Padel Federation (FIP) und dem spanischen Padelverband (FEP) für jeden Platz, der eine Zertifizierung anstrebt, vorgeschrieben. Naturrasen kann einfach nicht das gleichmäßige Ballsprungverhalten, die nötige Griffigkeit und die Haltbarkeit bieten, die dieser Sport erfordert. Der Kunstrasen hat in der Regel eine Florhöhe von 10–15 mm, besteht entweder aus fibrillierten oder gekräuselten Monofilament-Polyethylenfasern und wird mit Quarzsand als Füllmaterial stabilisiert.
Die drei wichtigsten Belagstypen, die auf Padelplätzen verwendet werden, weisen jeweils unterschiedliche Leistungseigenschaften auf:
- Fibrillierter Rasen für ein natürliches Spielgefühl, außergewöhnliche Strapazierfähigkeit und ein vorhersehbares, gleichmäßiges Ballverhalten. Erfordert etwa 17–18 kg/m² Sandfüllung und ist in der Regel kostengünstiger – eine gute Wahl für Trainings- oder Freizeitplätze.
- Strukturierter (gekräuselter) Kunstrasen ist die bevorzugte Wahl für stark frequentierte gewerbliche Anlagen sowie für professionelle Padel-Plätze und Plätze auf World-Padel-Tour-Niveau. Seine gekräuselte Faserstruktur bindet die Sandfüllung außergewöhnlich gut ein, benötigt nur 7–8 kg/m² Sand, bietet hervorragende Rutschfestigkeit und erfordert über seine gesamte Lebensdauer hinweg weniger Pflegeaufwand.
Auch die Korngrößenverteilung des Füllsands spielt eine Rolle: In den Spezifikationen wird in der Regel eine Korngröße von 0,2–0,5 mm für optimale Spieleigenschaften und Entwässerungsleistung vorgeschrieben.
Im Gegensatz dazu weisen Pickleballplätze harte Oberflächen auf – zwar wird manchmal Kunstrasen verwendet, doch üblicherweise wird eine Acryl-Sportbeschichtung auf einen Untergrund aus Asphalt oder Beton aufgetragen. Die Acrylschicht sorgt für Farbe, Struktur und eine gewisse Dämpfung, doch der darunterliegende Untergrund ist starr. Pickleball in der Halle wird oft auf Hartholz, Sportbodenfliesen oder gepolstertem Vinyl gespielt.
Der Kunstrasenbelag für Padel bietet eine natürliche Stoßdämpfung, die die Belastung der Gelenke bei den explosiven Seitwärtsbewegungen und plötzlichen Richtungswechseln in dieser Sportart verringert. Pickleball-Plätze mit Hartbelag lassen sich schneller verlegen und sind in der Anschaffung kostengünstiger, können jedoch bei langen Spielsitzungen zur Ermüdung von Knien und Knöcheln beitragen – da die Pickleball-Spieler in den USA demografisch gesehen zunehmend älter werden, experimentieren einige Grundstückseigentümer und Bauunternehmer mit dem Pickleball-Kunstrasen Gerichte.

Warum ist die Wahl der Oberfläche wichtiger, als man denkt?
Für Clubbetreiber bildet der Padel-Kunstrasenbelag im Wesentlichen die Grundlage für das gesamte Spielerlebnis. Werden hier Fehler gemacht – falsche Florhöhe, falsche Füllstoffdichte, unzureichende Entwässerung –, kommt es zu unregelmäßigen Ballsprüngen, Ausrutschern der Spieler und vorzeitigem Verschleiß der Fasern. Wird alles richtig gemacht, kann ein hochwertiger Padel-Belag bei ordnungsgemäßer Pflege 8–12+ Jahre lang konstante Leistung bieten.
Bei Mächtiges Gras, unser Sortiment an Padel-Kunstrasen wurde speziell für Leistungen auf FEP-Niveau entwickelt. Unsere lockigen Monofilament- und fibrillierten Garnvarianten werden aus hochentwickeltem, UV-beständigem Polyethylen hergestellt und sind so konzipiert, dass sie auch nach jahrelanger Sonneneinstrahlung im Außenbereich ihre leuchtenden Farben und ihre strukturelle Integrität behalten. Dank des hohen elastischen Gedächtnisses der Fasern kehren diese nach einer Kompression sofort in ihre vertikale Position zurück – was einen gleichbleibenden Ballabprall von Ballwechsel zu Ballwechsel gewährleistet.
Unser Padel-Rasen Diese Serie bietet nicht nur eine außergewöhnliche, FEP-zertifizierte Leistung, sondern besticht auch durch ein optisch ansprechendes Design – erhältlich in einer breiten Farbpalette wie Blau, Rot, Grün, Schwarz, Terrakotta, Arc-Blau und Diamond-Violett –, das äußerst fotogen ist und Ihr Markenimage wirkungsvoll aufwertet.
Ausrüstung für Padel und Pickleball
Beim Padel verwenden die Spieler einen sauberen Verbundschläger ohne Saiten, der in der Regel aus Kohlefaser, Glasfaser oder einem Schaumkern besteht und etwa 45–47 cm lang ist. Die Schlagfläche ist mit Löchern perforiert, um den Luftwiderstand zu verringern. Der Ball ist ein druckloser Filzball, ähnlich einem Tennisball, mit einem etwas geringeren Innendruck (in der Regel 4,6–5,2 psi gegenüber 12–13 psi beim Tennis), was den charakteristischen niedrigeren, kontrollierten Aufprall erzeugt, der für den geschlossenen Platz geeignet ist. Padel-Schläger kosten je nach Spielniveau in der Regel zwischen $80 und $300, wobei professionelle Modelle aus Carbonfasern teurer sind.
Beim Pickleball verwenden die Spieler einen massiven Schläger aus Verbund-, Graphit- oder Polymermaterialien mit einer Länge von etwa 40–43 cm. Der Ball ist ein leichter, perforierter Kunststoffball (ähnlich einem Wiffle-Ball), der nur 22–26 Gramm wiegt. Pickleball-Schläger reichen von unter $30 für Einsteigermodelle bis hin zu $150–$250 für Hochleistungsmodelle aus Graphit oder Kohlefaser.
Bei keiner der beiden Sportarten ist eine so aufwendige Einstellung der Saitenspannung wie beim Tennis erforderlich, was unter anderem dazu beiträgt, dass beide Sportarten für Anfänger so leicht zugänglich sind. Man nimmt den Schläger in die Hand und spielt einfach los.

Regeln und Punktevergabe bei Padel und Pickleball
Wenn man die Wertung und die Regeln versteht, wird klarer, warum sich die jeweilige Sportart beim Ausüben so anfühlt, wie sie es tut.
Die Punktevergabe beim Padel entspricht fast genau der beim Tennis: Die Punkte laufen nach dem Schema 15–30–40–Game, die Games werden zu Sätzen zusammengefasst, und die Spiele werden in der Regel im Best-of-Three-Modus ausgetragen. Der Aufschlag erfolgt unterhand, unterhalb der Hüfthöhe, und muss im Aufschlagfeld aufspringen. Eine der auffälligsten Regeln: Ein Spieler darf den Platz während des Spiels durch die offenen Seitentüren verlassen, um einen Ball zu holen, der den Platz verlassen hat – und den Punkt dennoch gewinnen, indem er ihn zurückspielt.
Die Punktevergabe beim Pickleball ist ganz anders. Nur die aufschlagende Mannschaft kann Punkte erzielen, und die Spiele gehen in der Regel bis 11 (Sieg mit 2 Punkten Vorsprung), obwohl bei Turnierformaten manchmal auch 15 oder 21 Punkte gespielt werden. Die Doppelaufprallregel schreibt vor, dass beide Mannschaften den Ball nach dem Aufschlag einmal aufspringen lassen müssen, bevor sie ihn im Volley zurückspielen dürfen. Die Non-Volley-Zone (Kitchen) verbietet jegliche Volleys innerhalb ihrer Grenzen, was eine bestimmte Art des Spielaufbaus von der Grundlinie zur Kitchen erzwingt, die die Taktik im Pickleball prägt.
Die unterschiedlichen Spielregeln sorgen für sehr unterschiedliche Spielerlebnisse. Padel zeichnet sich durch längere, körperbetontere Spiele mit taktischem Wandspiel und ausgedehnten Ballwechseln aus. Pickleball-Spiele können schneller und hektischer sein, wobei der „Kitchen“-Bereich einen schachähnlichen Positionskampf am Netz auslöst.
Gemeinsamkeiten zwischen Padel und Pickleball
Im Grunde genommen sind Padel und Pickleball zwei völlig unterschiedliche Sportarten, die zufällig denselben Ursprung haben: Tennis. Die Spielfelder beider Sportarten sind durch ein niedriges Netz voneinander getrennt, und beide sind für spektakuläre, intensive und lang anhaltende Ballwechsel bekannt.
Beide Sportarten werden hauptsächlich im Doppel gespielt, was sie von Natur aus gesellig macht. Man braucht einen Partner, trifft im Verein oft Fremde, und das Spielformat fördert ganz natürlich den Gemeinschaftsgeist. Beide Sportarten sind für Anfänger deutlich zugänglicher als Tennis – der zu spielende Platz ist kleiner, die Ballgeschwindigkeiten sind anfangs geringer und der Weg zum Wettkampfspiel ist kürzer. Beide haben großes Interesse bei ehemaligen Tennisspielern geweckt, die nach einer geselligen und gelenkschonenderen Alternative suchen.
Beide Sportarten eignen sich zudem gut für das Spiel in gemischten Alters- und Leistungsgruppen, wodurch die Vereine über den gesamten Wochenplan hinweg ausgelastet sind und nicht nur zu den Stoßzeiten.
Padel vs. Pickleball – Beliebtheit weltweit
Sowohl Padel als auch Pickleball haben weltweit einen rasanten Aufschwung erlebt, doch ihre Beliebtheit konzentriert sich auf unterschiedliche Regionen.
- Pickleball ist nach wie vor die beliebteste Schlägersportart in Nordamerika – insbesondere in den Vereinigten Staaten und Kanada –, wo die Teilnehmerzahlen in den letzten fünf Jahren sprunghaft angestiegen sind; allein in den USA gibt es Schätzungen zufolge mehr als 24 Millionen Spieler.
- Padel hat eine breitere internationale Präsenz und erfreut sich in ganz Europa und Lateinamerika großer Beliebtheit – insbesondere in Spanien, Italien, Schweden und Argentinien. Heute ist der Sport in über 130 Ländern weltweit vertreten und zählt mehr als 30 Millionen Spieler.
Da Spieler zunehmend Wert auf Barrierefreiheit, soziale Interaktion und flexible Freizeitmöglichkeiten legen, errichten viele Entwickler und Sportvereine Mehrzweckanlagen, die Padel- und Pickleballplätze vereinen. Dieses Modell ermöglicht es Ihrer Sportanlage, eine breitere Zielgruppe anzusprechen und gleichzeitig die Auslastung der Anlage zu maximieren.
Abschluss
Padel und Pickleball sind beides etablierte, schnell wachsende Sportarten mit einer begeisterten Anhängerschaft. Sie konkurrieren nicht um denselben Platz – sie konkurrieren um dieselbe Freizeit, und beide gehen als Gewinner hervor.
MightyGrass hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit hochwertige Kunstrasensysteme für Sportvereine, Mehrzweck-Sportplätze an Schulen sowie professionelle Padel- und Pickleball-Anlagen anzubieten. Wir sind uns voll und ganz bewusst, dass Spielflächen den hohen Belastungen durch intensive, jahrelange Nutzung standhalten und gleichzeitig stets eine hervorragende Leistung bieten müssen.
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Häufig gestellte Fragen
Padel oder Pickleball: Für welche Sportart solltest du dich entscheiden?
Letztendlich hängt die Entscheidung zwischen Padel und Pickleball von Ihren persönlichen Vorlieben, Ihrem Spielniveau, der Verfügbarkeit von Spielfeldern und Ihren Fitnesszielen ab. Beide Sportarten sind leicht zu erlernen, sehr gesellig und bieten ein unterhaltsames Training – doch welche Sportart für Sie die beste Wahl ist, hängt davon ab, welche Art von Sporterlebnis Sie suchen.
Probieren Sie doch einmal Padel aus, wenn Sie:
- Du magst rasante, strategische Matches, bei denen Wandabpraller zum Einsatz kommen.
- Du magst Tennis, suchst aber nach einer geselligeren und leichter zugänglichen Alternative.
- Du möchtest Kraft, Spin und schnelle Reflexe aufbauen.
Probieren Sie Pickleball doch einmal aus, wenn Sie:
- Du bevorzugst ein Spiel mit gemächlicherem Tempo, bei dem Taktik und präzise Schussplatzierung im Vordergrund stehen.
- Sie suchen nach einer gelenkschonenden Sportart, die für alle Altersgruppen geeignet ist.
- Du magst Spiele, die auf kleineren Spielfeldern gespielt werden und leicht zu erlernen sind.
Was sind die gängigsten Schläge beim Padel und Pickleball?
In beiden Sportarten kommen Aufschläge, Volleys, Lobs und Smashes zum Einsatz, doch ihre Spielstile unterscheiden sich erheblich. Padel-Spieler nutzen häufig Wandabpraller, „Bandejas“ und „Viboras“, um Ballwechsel zu verlängern und Angriffsmöglichkeiten zu schaffen. Pickleball-Spieler nutzen üblicherweise Dinks, Third-Shot-Drops und kontrollierte Volleys, um sich am Netz eine günstige Position zu verschaffen. Daher zeichnet sich Padel im Allgemeinen durch schnellere Ballwechsel und Wandspiel aus, während bei Pickleball Präzision, Strategie und Fühlung im Vordergrund stehen.
Worin unterscheidet sich Padel vom Paddle-Tennis?
Oft werden diese beiden Sportarten verwechselt, weil ihre Namen ähnlich klingen, doch tatsächlich unterscheiden sie sich erheblich voneinander. Padel wird auf einem umschlossenen Platz gespielt, bei dem die Glaswände Teil des Spiels sind, sodass der Ball abprallen und der Ballwechsel fortgesetzt werden kann. Paddle-Tennis wird in der Regel auf einem offenen Platz ohne Wände gespielt und unterliegt anderen Regeln. Auch die Schläger, die Bauweise des Platzes und der allgemeine Spielstil unterscheiden sich.
Was ist einfacher: Padel oder Pickleball?
Wenn Sie noch nie eine Schlägersportart gespielt haben, fällt den meisten Menschen der Einstieg in Pickleball leichter. Das Spielfeld ist kleiner, der Ball bewegt sich etwas langsamer, und Anfänger können schon sehr schnell Ballwechsel genießen. Padel hat eine etwas steilere Lernkurve, da die Spieler verstehen müssen, wie man die Wände einsetzt, aber viele Tennisspieler gewöhnen sich fast sofort daran. Letztendlich sind beide Sportarten so konzipiert, dass sie Spaß machen und für alle Altersgruppen zugänglich sind.
Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Padel-Schläger und einem Pickleball-Schläger?
Der größte Unterschied liegt im Design. Ein Padel-Schläger ist dicker, hat Löcher in der Schlagfläche und ist für den Schlag eines unter Druck stehenden Balls ausgelegt. Ein Pickleball-Schläger hat eine flache, massive Oberfläche und wird mit einem leichten Kunststoffball mit Löchern gespielt. Da die Ausrüstung speziell für die jeweilige Sportart entwickelt wurde, kann die eine die andere nicht effektiv ersetzen.
Kann ich auf einem Tennisplatz Pickleball spielen?
Ja, und viele Vereine tun dies bereits. Da ein Tennisplatz viel größer ist als ein Pickleballfeld, lässt er sich durch das Aufbringen von Pickleball-Linien und die Verwendung eines mobilen oder fest installierten Netzsystems umfunktionieren. Tatsächlich ist es üblich, mehrere (2–4) Pickleballplätze auf der Fläche eines Tennisplatzes unterzubringen, was diese Lösung zu einer beliebten Option für kommunale Einrichtungen macht.
Kann ich auf einem Kunstrasenplatz Padel spielen?
Auf jeden Fall. Kunstrasen ist tatsächlich der Standardbelag für die meisten Profi- und Freizeit-Padelplätze weltweit. In Kombination mit Quarzsand-Füllmaterial sorgt er für zuverlässigen Halt, gleichmäßiges Ballverhalten und hervorragende Entwässerung, sodass der Platz unter verschiedenen Wetterbedingungen eine gute Leistung erbringt.
Kann ich Pickleball auf einem Kunstrasenplatz spielen?
Das geht zwar, ist aber in der Regel nicht die beste Wahl. Pickleball ist dafür konzipiert, auf glatten, harten Oberflächen wie acrylbeschichtetem Beton oder Asphalt gespielt zu werden, auf denen der Ball gleichmäßig springt. Auf Kunstrasen ist der Aufprall tendenziell geringer und weniger vorhersehbar. Daher eignet er sich zwar für das Freizeit-Spiel, bietet aber nicht das Spielerlebnis, das man bei offiziellen Spielen erwartet.


